Chór Sanktuarium Miłosierdzia Bożego

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Palestrina Verein für Sakrale Musik

Geschichte

Singen war immer unsere Leidenschaft. Wenn uns aber jemand die Frage stellte, seit wann wir regelmäßig und organisiert singen, würden wir, ohne zu zögern, auf den 5. September 1982 hinweisen, als ein Chor bei der Pfarrei St. Maksymilian in Toruń gegründet wurde. Einige von unseren jetzigen Mitgliedern haben dieses Ensamble aufgebaut und vom Anfang an dabei gesungen, andere waren eine lange Zeit seine Angehörigen und übten administrative und artistische Funktionen aus, andere, vor allem jüngere, schließen sich später an. Eigentlich hat das „artistische Abenteuer“ für jeden von uns an einem anderen Tag begonnen, aber die meisten haben ihren ersten Schliff in demjenigen Chor bekommen. Heute sind wir ein eigenes Ensemble. Das Datum 5. September 1982 betrachten wir jedoch als den Anfang unseres artistischen Weges.

Zuerst waren wir ein paar Personen, vor allem Mitglieder anderer Thorner Chöre, bald bildete sich die vierstimmige Struktur des Ensambles. Am Tag der Hl. Cäcilia wurde die Chorführung mit dem Vorsitzenden Herrn Bernard Czajkowski gewählt. In den ersten zehn Jahren wurden wir hauptsächlich als ein Ensamble wahrgenommen, das Pfarrfeste begleitete. Diese Rolle resultierte aus dem in der Gründungszeit beschlossenem Programm. Dennoch haben wir auch Konzerte in anderen Städten Polens gegeben.

1988 besuchte das Wunderbild der Heiligen Mutter Gottes von Częstochowa (Tschenstochau) Toruń und aus diesem Anlass trat der Chor zusammen mit dem Staatlichen Kammerorchester Torun im Marienliederkonzert auf. 1989 reiste der Chor mit seinem künstlerischen Programm nach Lemberg. Bis März 1992 (Zeitpunkt der neuen administrativen Einteilung in der polnischen katholischen Kirche) nahm das Ensemble aktiv an der alljährlichen Kirchenchorübersicht teil, fand Anerkennung und erhielt gute Rezensionen.

1992-1997 war die Zeit der verstärkten Konzerttätigkeit und Bereicherung der Besetzung. Das Ensamle baute völlig sein Repertoire um und legte dabei den besonderen Wert auf Konzertwerke. Im Jahre 1992 gab der Chor ein Jubiläumskonzert anlässlich seines 10-jährigen Bestehens. Er nahm an mehreren Chorwettbewerben der Włocławek-Diözese teil, wirkte bei den hl. Messen, die vom Polnischen Rundfunk und vom Radio Maryja übertragen wurden, mit. 1993 sang er bei der Inauguration des Toruner Kulturjahres, 1994 bei den Feierlichkeiten zum Internationalen Kolbejahr.1995 bekam er den ersten Preis in der Kategorie Erwachsene Chöre im Tournier um Pokal des Thorner Woiwoden. Ende 1994 haben einige Chormitglieder den Pommerischen Verein Sakrale Musik (PVSM) zur technischen, materiellen und juristischen Unterstützung des Chores gegründet. Im Oktober 1996 nahm unser Chor auf Einladung vom polnischen und vom ukrainischen Kulturministerium als einziger Amateurchor aus Polen am Festival der Polnischen Kultur in der Ukraine teil. In demselben Monat hat PVSM eine Gedenkfeier zum 30. Todestag vom Priester I. O. Mański, dem bekannten Komponisten und Musikprofessor der Organistenschule der Salesianer in Przemyśl, der tragisch in der Tatra ums Leben gekommen ist, organisiert. Im September 1996 hat der Chor die erste professionelle phonographische Aufnahme von Weinachtsliedern gemacht.

Jahre 1998-2004 haben sich, trotz einer gewissen Stagnation in der artistischen Entwicklung, in unser Gedächtnis dank der Auslandstouren geprägt: 1999 nach Litauen auf Einladung der dort wohnenden Polen und der längsten in der bisherigen Geschichte des Chores – nach Skandinavien, wo die Route durch Schweden, Norwegen, Finnland (über den Polarkreis), Estland, Lettland und Litauen verlief. Im Jahre 1999 wirkte das Emsemble auch zusammen mit anderen Chören beim musikalischen Rahmen des Empfanges des Heiligen Vaters Johannes Paul II in Toruń mit. (07.06.1999). Es war auch die Zeit einer deutlichen personellen Vergrößerung des Chores.

1998 und 1999 nahmen wir an dem Festival der Chöre der Włocławek-Diözese teil und belegten den ersten Platz für die Ausführung eines Liedes über den Heiligen Erzengel Michael. Eine große Freude war für uns die Reise im Jubiläumsjahr 2000 nach Rom und in den Vatikan, nach Monte Cassino, nach Assisi, Padua, Venedig. Während dieser Reise gab das Ensemble zusammen mit einem Chor aus Philadelphia ein kurzes Konzert für den Heiligen Vater. Im Jahre 2000 hat der Verein auch Kontakte mit einem katholischen Chor aus Leiden angeknüpft und hat 2001 einen Besuch in dieser Stadt abgestattet.

Am 6. November 2004 wurde unter der Schirmherrschaft vom Diözesanbischof, dem Stadtpräsidenten und mit der Hilfe des PVSM das I. Chorfestival „Ars Liturgica“ organisiert. Die nächsten Auflagen von diesem Wettbewerb wurden zum größten organisatorischen und artistischen Unternehmen des Vereins.

Die Jahre 2005 – 2008 war wieder die Zeit der verstärkten Arbeit zur Erhöhung des artistischen Niveaus. Obwohl zuerst die Anzahl der Teilnehmer und zugleich der Auftritte abgenommen hat, konzertierte das Ensamble wieder in Leiden (Holland) im Rhamen des jährlichen kulturellen Austausches zwischen den Partnerstädten. Am Tage des 25. Jubiläums unserer Tätigkeit hat der Thorner Bischof Andrzej Suski in die Hand des Dirigenten einen Gratulationsbrief gelegt und der Chor wurde mit der Medaille „Für Verdienste um die Thorner Diezöse“ ausegezeichnet.

In dieser Zeit tauchte die Idee auf, jedes Jahr eine ausländische Reise mit dem Erholungs- aber auch Konzertcharakter zu organisieren. Demgemäß hat PVSM 2008 eine Tour durch den Balkan und die Türkei organisiert. Leider ist es Ende dieses Jahres zu einem inneren Personalkonflikt gekommen. Infolgedessen hat ein Teil des Ensambles die Beziehungen zur St. Maksimilian Pffarrei abgebrochen und einen neuen Chor, zuerst unter der Schirmherrschaft vom Verein, gegründet.

Im Juli 2009 hat PVSM zusammen mit anderen Chören, Solisten und dem Symphonischen Orchester der Ermland-Masurischen Philharmonie an der Uraufführung des Thomasoratoriums von Thomas Glanc teilgenommen und organisierte die 9. Reise in die Ukraine und in die Autonome Republik Krim.

Angesichts des immer tieferen Konflikts wurde PVSM endgültig aufgelöst. Unsere Mitglieder haben sich aber gleich entschieden, den ganz weltlichen Pommerischen G. da Palestrina Verein für Sakrale Musik ins Leben zu rufen. Als Mitglieder der neuen Organisation haben wir uns dieselbe Ziele gestellt, wie die, nach denen wir im Pfarrchor und später im PVSM gestrebt hatten.

In der Vergangenheit haben die Funktion des Dirigenten mehrere Personen bekleidet. Zur Zeit ist Herr Dr hab. Czesław Grajewski – Musikologe, der außerordentliche Professor der Kard. Stefan Wyszyński Universität in Warschau, unser Leiter.

 

übersetzt von Krystyna Smokowska